Ausflugsziele

In der Urlaubszeit bzw. Ferienzeit ist Eiderstedt ein beliebtes Reiseziel.

westerhever-98x63 Hier möchte ich Ihnen einige Interessante Ausflugsziele für Ihren Urlaub auf Eiderstedt zeigen.

 

Eiderstedts Ausflugsziele

 

Galerie - Ausstellung

Auf Eiderstedt gibt es viele Galerien - Ausstellungen

 Offene-Bude-Sommerfest-b1-2Hier einige Tipps 

 

Galerie - Ausstellungen

 

Foto-Album

Pfadis Oldenswort

Sankt Pankratius Pfadfinder Oldenswort

Sankt Pankratius Pfadfinder Oldenswort

Lust auf Lagerfeuer und Abenteuer ?

 Unser Stamm, der Sankt Pankratius Pfadfinder Oldenswort, ist der einzige Stamm auf Eiderstedt und besteht seit Juni 2008.

Neugierig? Dann viel Spaß auf unserer Seite...

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Haubarge

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Haubarge-Eiderstedts "Wahrzeichen"

Die Weite Eidersetdts verführt dazu, über die landschaftlichen Schönheiten und die historischen Gebäude hinweg zu sehen. Hier springt eigentlich nichts ins Auge, hin und wieder ragen jedoch riesige Reetdächer empor, fast pyramidenartig. Diese Dächer sind das Markenzeichen der Haubarge, jener großen Bauernhäuser, die einst von Holländern um 1600 nach Eiderstedt gebracht wurden.

Das Wort Haubarg kommt von “Heu bergen”, damals lebten die Menschen und Tiere unter einem Dach und es wurde Platz benötigt um das Heu und das Korn einzulagern und im Winter zu dreschen.

Das gedroschene Korn und das Heu wurden in der Mitte des Haubargs hoch gestapelt. Um diese Mitte herum waren dieTenne (Lohdiele), auf der im Winter das Korn gedroschen wurde, Stallungen für die Pferde (Peerboos), Rinder (Boos), das Kleinvieh und der Wohnteil, mit den Wohnräumen (Döns), Schlafverschläge (Alkoven) und dem Pesel, die sogenannte "goode Stuuv", dieser wurde nur zu besonderen Anlässen genutzt. Der Großbauer hatte mit seiner Familie sein Schlafgemach in Wandbetten (Alkoven) nahe dem „Pesel“, der sogar beheizbar war, während das Hofgesinde nur durch das Vieh und das gelagerte Stroh und Heu in Ihren Verschlägen gewärmt wurde.

 

Oft wurde eine "Haubargscheune" an das frühere kleinere "Langhaus" angebaut und mit einem kleineren Zwischenraum miteinander verbunden. Die ersten Haubarge wurden um 1600 in Eiderstedt errichtet.

Haubarg auf EiderstedtDer Kern ist ein "Vierkant", der aus 4, 6 oder 8 Ständern gebildet wurde. Diese Ständer waren aus Eichenholz. Um 1650 nahm man Kiefernholz, welches wahrscheinlich aus Schweden, Norwegen oder Polen stammte. Die Ständer mit den Querbalken (Pfetten) trugen das gewaltige Reetdach.

Diese Bauweise trägt unter anderem dazu bei, das Haus widerstandsfähig gegen Naturgewalten, insbesondere Stürme und daraus resultierende Sturmfluten, zu machen. Selbst wenn eine Sturmflut die Mauern eindrückt, halten die Ständer noch das Dach. Die Grundstruktur des Hauses bleibt unbeschädigt. Diese Bauweise erleichterte außerdem die Erneuerung des Mauerwerkes, das nach etwa 100 Jahren auszusalzen begann und daher ersetzt werden musste.

Haubarge standen und stehen meist auf einer Warft, einem von Menschenhand errichtetem Erdhügel, um zu damaligen Zeiten, wo der "Blanke Hans" des öfteren das Land überflutete, einen gewissen Schutz zu gewährleisten.

 

 

Die Bauform des Haubargs ist charakteristisch für Eiderstedt. Diese Sonderform eines Bauernhofes, bei dem wie bereits erwähnt, sämtliche Hofgebäude unter einem Dach zusammengefasst waren (Vieh, Gesinde und Herrschaft), gibt es nur auf Eiderstedt und Umgebung.

Sehr beeindruckend an einem Haubarg ist vor allem das Dach, mehr als zehn Meter hoch können sich die reetgedeckten Dächer über dem eigentlichen Haus in die Höhe erheben. Dies ist allerdings auch ein Grund dafür, dass die Haubarge mittlerweile zu teuer für ihre landwirtschaftlichen Besitzer geworden sind. Das Reetdach, das oft um 1.000 m² hat, ist in seiner Erhaltung sehr teuer.

In der Glanzzeit hatte Eiderstedt ca. 450 Haubarge, heute noch ca. 45.

 

 

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